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Ausschreibung Wegeleitsystem

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Ausschreibung: Technisches Betriebsmanagement und Wartung

Ausschreibung: Technisches Betriebsmanagement und Wartung für Wegeleitsystem

Wegfindungssysteme sind eine grundlegende infrastrukturelle Funktion komplexer Büro- und Industrieanlagen. Sie ermöglichen es Mitarbeitern, Besuchern und externen Unternehmen, sich drinnen und draußen sicher, effizient und barrierefrei zurechtzufinden – vom Zugang zur Lobby und Kreuzungen bis hin zu Versorgungseinheiten. Im technischen Betriebsmanagement (TBF) und in der Wartung (IM) stellen sie eine übergreifende Aufgabe dar: Sie sind nicht nur Informationsträger, sondern auch ein integraler Bestandteil von Sicherheits-, Zugänglichkeits- und Serviceprozessen. Gute Beschilderung verkürzt Suchzeiten, reduziert falsche Belastungen und Stress, stabilisiert den Menschenfluss, unterstützt die Zugänglichkeit (Zwei-Sinne-Prinzip) und wirkt präventiv gegen gefährliche falsche Entscheidungen in Ausnahmesituationen. Schlechte oder ungewartete Beschilderung hingegen führt zu Ineffizienzen, erhöht das Haftungsrisiko und kann die Wirksamkeit der sicherheitsrelevanten Kennzeichnung beeinträchtigen.

Das besondere Merkmal großer Flächen liegt in ihrer Dynamik: Umwandlungen, Grundstücksänderungen, temporäre Schließungen, Baustellenlogistik und veränderte Nutzerstrukturen erfordern kontinuierliche Anpassungen. Dies erfordert eine FM-orientierte Sicht auf Wegfindungssysteme als betriebsfähige Anlagen mit klaren Lebenszyklusprozessen, Datenspeicherung und messbarer Energiesteuerung – nicht als einmalige Designprojekte.

Ausschreibung Betrieb & Wartung Wegeleitsystem

Funktion und Systemgrenzen von Wegfindungssystemen

Im Folgenden werden Wegfindungssysteme als die Interaktion von analoger Beschilderung (statisch und hinterleuchtet), taktile Elemente (Bodenanzeiger, Braille-/Relief-Schrift) und digitaler Beschilderung (digitale Beschilderung, interaktive Infopunkte, QR/NFC-unterstützte Informationsabruf) verstanden. Funktional unterstützen sie die Orientierung des Ziels, Raum-/Zonenorientierung und Selbstortung. Es muss zwischen Flucht- und Rettungswegschildern unterschieden werden, die in erster Linie den Sicherheitsanforderungen folgen (einschließlich ASR A1.3/A2.3, DIN EN ISO 7010, DIN ISO 23601) und mit Notfall- und Sicherheitsbeleuchtung verknüpft sind (DIN EN 1838, DIN EN 50172/VDE 0108-100). Diese Abgrenzung ist zentral für Ausschreibung, Verantwortung und Inspektionspflichten – während gleichzeitig Design und Betrieb eng koordiniert werden, um Widersprüche oder visuellen Wettbewerb zu vermeiden.

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, FM-konforme Ausschreibungsanforderungen und technische Spezifikationen für Wegfindungssysteme zu entwickeln, die

  • Belastbar und messbar sind (U.A. DIN 1450, DIN 32975, DIN 18040-1/-2, EN 17210/ISO 21542, DIN EN ISO 7010/ISO 7001, DIN 32984/32986, DIN ISO 23601, DIN EN 1838, DIN EN 50172, EN 301 549)

  • Behandelt das gesamte Spektrum analoger, taktiler und digitaler Komponenten

  • Definieren Sie Lebenszyklus-, Betriebs- und Wartungsanforderungen gleichwertig mit den Designaspekten

  • Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Beweise klar regeln

  • Sowie Integration mit CAFM/BIM/CMS/GLT und die Einrichtung von SLAs/KPIs

Hinweis:

Daher sollen Kunden in der Lage sein, einen unabhängigen Spezialisten für sogenannte "Wegfindungssysteme" leistungsorientiert zu vergeben, diese rechtlich sicher anzunehmen und sie im Betrieb auditsicher zu steuern.

Wegfindungssysteme sowie Sicherheits-/Rettungsschilder trennen den visuellen Raum. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, müssen klare Design- und Betriebsprinzipien festgelegt werden:

  • Visuelle Entwirrung: Farbe und Designsprache der allgemeinen Beschilderung dürfen keine Sicherheitsfarben und Piktogramme imitieren; Entfernungen und visuelle Beziehungen müssen geplant werden.

  • Photometrische Abstimmung: Hinterleuchte- oder LED-basierte Elemente müssen so gestaltet sein, dass sie die Erkennung von Fluchtschildern bei normaler und Notbeleuchtung nicht beeinträchtigen (EN 1838, ASR A3.4/3.4.3).

  • Betriebskupplungen: Digitale Wegweiser dürfen im Falle von Alarmen keine widersprüchlichen Informationen anzeigen; Sicherheitsbedingungen und Schnittstellen zu BMA/ELA müssen geregelt werden, ohne die normativen Verpflichtungen der Sicherheitsbeschilderung zu vermischen.

  • Zuständigkeitsabgrenzung: Die Bereitstellung/Erprobung von Notbeleuchtungstechnik und Fluchtwegschildern gehört nicht zum Abschnitt "Leitsysteme"; jedoch sind Koordination der Bindungsschnittstellen und Kompatibilitätstests erforderlich.

Konzeptuelles Rahmen: Wegfindungssystem als soziotechnisches System

Ein Wegfindungssystem ist das gesamte Spektrum an Informationen, Trägermedien, Technologien und Prozessen, die es Menschen ermöglichen, sich gezielt in Gebäuden und Gebieten zurechtzufinden und sich zu bewegen.

Es umfasst:

  • Materialkomponenten (Schilder, Bodenanzeiger, Stelen, Displays)

  • immaterielle Elemente (Namenssystematik, Kartografie, Piktogramme, Sprachkonzepte)

  • Digitale Dienste (Inhaltsmanagement, Interaktionslogik, Datenbereitstellung)

  • sowie organisatorische Prozesse (Planung, Betrieb, Wartung, Datenpflege)

Hinweis:

Ziel ist es, eine zuverlässige, barrierenfreie, sichere und effiziente Routenführung für verschiedene Nutzergruppen (Mitarbeiter, Besucher, Dienstleister, Menschen mit Behinderungen) drinnen und draußen bereitzustellen.

Lebenszyklusorientierung

  • Planung: Standardisierung der Nomenklatur, Farb-/Schriftkonzept, Piktogrammset; frühe Klarstellung der Schnittstellen zu Sicherheitsschildern, Notbeleuchtung, BMA/ELA, GLT und IT.

  • Beschaffung: Leistungsorientiertes LV mit Standardreferenzen und Prüfungspflichten; Proben- und Mock-up-Genehmigungen (Lesbarkeit/Kontrast).

  • Betrieb: Verantwortlichkeiten für Inhalt, Inspektionen, Vorfallakzeptanz und Eskalation; SLA/KPI-basierte Kontrolle.

  • Wartung: Reinigungspläne, Ersatzteillagerung, definierte Reaktions-/Gleichrichtungszeiten, dokumentierte Test- und Messverfahren.

Daten- und Systemmanagement

  • Asset Management in IWMS/EAM: eindeutige Asset-IDs, Georeferenz (Gebäude/Stock/Achse), Attribute (Systemtyp, Kontrastklasse, Schriftgrößen, Stromversorgung, Firmware).

  • Dokumentation: Gelände- und Beschilderungspläne, "As-Built"-Dokumente, Fotodokumentation, Messprotokolle (DIN 1450/DIN 32975/EN 1838).

  • Change Management: SLA-gesteuerte Aktualisierung für Umzüge/Funktionsänderungen, temporäre Leitszenarien für Baustellen/Ereignisse, Versionssteuerung von Inhalten.

Schnittstellen und Governance

  • Sicherheit: Koordination mit Sicherheitsbeamten, Arbeitsschutz- und Brandschutz; Festlegung von Sicherheitsregeln für digitale Komponenten (BMA/PA-Trigger, Anzeigeverhalten).

  • IT/Datenschutz: Netzwerkverbindung, Patch-/Firmware-Management, Zugriffsschutz, Protokollierung; DSGVO-konforme Inhaltsprozesse; falls zutreffend, Cybersicherheitsanforderungen des Unternehmens.

  • BMS/Überwachung: Statussignale ("fehlerfrei", "in Wartung"), Helligkeitssensoren, Energiezustände; Berichterstattung in IWMS/BMS.

Qualifikation und Ausbildung

  • Schulung von FM-Personal in Standards, Messmethodik (Kontrast-/Lux-Messung), Zugänglichkeit, Reinigungs- und Pflegeanforderungen sowie CMS-Betrieb.

  • Einbindung der Nutzer: Rückkopplungsschleifen (XLA "Orientation Security"), regelmäßige Usability-Audits, Herleitung kontinuierlicher Verbesserungen.

Hinweis:

Mit diesen Definitionen und Grundlagen wird der Rahmen geschaffen, um die normativen Anforderungen, Umweltbedingungen, den lebenszyklusorientierten Leistungsumfang und die IT-Integration präzise und messbar in den folgenden Kapiteln zu spezifizieren.

Dienstleistungsinhalt Leitlinien und klare Abgrenzungen

Das Thema des Abschnitts "Leitsysteme" ist die Planung, Bereitstellung, Installation, Inbetriebnahme sowie der Betrieb, Inspektion, Wartung, Reparatur und Datenpflege der allgemeinen Wegweiser in analoger, taktile und digitaler Form.

Enthält:

  • Analoge Beschilderung (statisch, eventuell hinterleuchtet), taktile Bodenanzeigen (DIN 32984) und taktile Buchstaben (DIN 32986).

  • Digitale Beschilderung (digitale Beschilderung/Informationskioske, E-Papers bei Bedarf), CMS-Betrieb, Inhaltsabläufe, Systemüberwachung.

  • Daten- und Asset-Management (IWMS/BIM-Verbindung), Verifikation (Lesbarkeit/Kontrast), Reinigungs- und Wartungskonzepte.

Folgende Punkte sind nicht dem betreffenden Grundstück unterworfen:

  • Auslieferung, Bau, Prüfung und Wartung von Flucht- und Rettungsroutenschildern (ASR A1.3, DIN EN ISO 7010, DIN ISO 23601).

  • Planung, Installation und Prüfung von Not- und Sicherheitsbeleuchtung (DIN EN 1838, DIN EN 50172/VDE 0108-100), einschließlich Notstromversorgung zu Sicherheitszwecken.

  • Bau, Betrieb und Wartung des Brandalarmsystems (BMA nach DIN 14675) sowie der elektroakustischen/Sprachalarmsysteme (ELA nach VDE 0833-4).

Hinweis:

Alltägliche Wegweiser müssen die Sicherheitsschilder nicht visuell und funktional beeinträchtigen. Die Schnittstellen sind koordiniert, aber sicherheitsbezogene Hauptfunktionen bleiben bei den jeweiligen verantwortlichen Handwerkern.

Visuelle und photometrische Übereinstimmung

  • Die Wegfindung wird so gestaltet, dass Sicherheitsfarben/Piktogramme nicht nachgeahmt werden; Mindestabstände und Sichtlinien zur Fluchtschilder müssen eingehalten werden.

  • Hinterlicht beleuchtete Elemente der Führung dürfen die Erkennung von Fluchtschildern im normalen und Notfallbetrieb nicht verringern (Vereinbarkeit mit EN 1838).

Funktionale Entkopplung mit definierter Signalkopplung

  • Die Wegweisen bleiben operativ getrennt von BMA/ELA; Es werden nur definierte, getestete Informationssignale ausgetauscht (keine Steuerungs- oder Schaltfunktion mit sicherheitsrelevanter Bedeutung).

Fail-safe-Prinzip

  • Digitale Anzeigen verhalten sich im Falle eines Alarms (Evakuierungsmodus oder Stromausfall) auf eine definierte Weise und zeigen keine widersprüchlichen Anweisungen an.

Abgrenzung

  • Die Planung, Dokumentation und Prüfung der Notbeleuchtung, einschließlich Notstrom, liegen in der Verantwortung des Fachs für Sicherheitsbeleuchtung.

  • Wegfindungskomponenten erhalten keine Stromversorgung von Sicherheitsschaltungen. Wenn eine eigenständige USV gewünscht wird, wird dies nur für ordentliche Abschaltungen oder Datensicherungen durchgeführt.

Anforderungen an die Schnittstelle

  • Photometrische Beweise: Messprotokolle, die besagen, dass Wegweiser in der Nähe von Fluchtschildern keine Blendung oder Überbelichtung verursachen.

  • Betriebszustände: Dimmprofile von hintergrundbeleuchteten Wegfindungselementen abhängig von der Umgebungshelligkeit, ohne Notbeleuchtung zu beeinflussen.

Systemtypen und Technologien der Wegfindung

Wegfindungssysteme bestehen aus einem koordinierten Satz analoger, taktiler und digitaler Komponenten. Ihr technologisches Design bestimmt Lesbarkeit, Robustheit, Energiebedarf, Wartbarkeit und die Fähigkeit, in FM-Prozesse integriert zu werden. Im Folgenden werden die Systemtypen mit ihren technologischen Merkmalen, Design- und Zugänglichkeitsanforderungen sowie den operativen Auswirkungen beschrieben.

Wöchentlich (digital fokussiert)

  • Funktionstest digitaler Displays: Visuelle Inspektion des Displays auf Pixelfehler/Burn-in, aktuelle CMS-Inhalte (Zeit-/Sprachvarianten), Netzwerk-/Herzschlagstatus.

  • Automatisierte Gesundheitschecks: Aktive Signale an BMS/Überwachung, Protokollüberprüfung auf Fehlerereignisse; Eskalation bei >30 Minuten Verfügbarkeitszeit.

Monatliche (analoge/taktile visuelle Inspektion)

  • Analoge Zeichen: Lesbarkeit, visuelle Inspektion, Fixierung/Freigabe, Oberflächenzustand (Schmutz/Reflexionen/Kratzer), Konsistenz von Piktogrammen und Pfeilen.

  • Hinterleuchtete Elemente: homogene Beleuchtung, Dimmfunktion, blendungsfreie visuelle Achsen.

  • Aufzeichnung und Terminplanung von Reinigungsbedürfnissen.

Vierteljährlich (funktionale Überprüfungen)

  • Bodenindikatoren (DIN 32984): Festigkeit/Verankerung, Profilgrößen, Kanten/Stolperfreiheit, visueller Kontrast zum umgebenden Boden; Rutschfestigkeit zufällig in nassen/schmutzigen Bereichen.

  • Leuchtende Komponenten: Zufällige Luminanzmessungen zur Alterungsüberwachung; Sensor-/Dimmkalibrierung.

  • Taktile Buchstaben (DIN 32986): Abschliff/Haptik, Lesbarkeit, Positionen an Handläufen/Türen.

Halbjährlich (Prüfung und Aktualisierungen)

  • Lesbarkeit und Kontrastprüfung: Messungen gemäß DIN 1450/DIN 32975 in repräsentativen Bereichen (drinnen/draußen, Tag/Nacht).

  • Software-/Firmware-Updates: CMS, Player, Display-Firmware; Regressionstests (Benutzerfreundlichkeit, Inhalt, Schnittstellen).

  • Barrierefreiheitskontrolle: Digitale Beschilderung/Informationskioske gemäß EN 301 549; Dokumentiere Korrekturmaßnahmen.

  • Lux-Messungen in der Nähe kritischer Schilder, um ausreichende vertikale Beleuchtung sicherzustellen.

Jährlich (Gesamtsystemabstimmung)

  • Plan/As-Built-Abstimmung: Beschilderungspläne vs. Realität; Nomenklatur/Raumfahrtprogramm-Prüfung; Konsistenz bei Flucht- und Rettungsrouten (ohne es zu überprüfen).

  • Energie-/Betriebsbewertung: Helligkeitsprofile, Betriebszeiten, Ersatzteilverbrauch, Ausfallstatistiken; Vorschläge zur Optimierung (z. B. Dimming von Profilen).

  • Optional, falls verfügbar: UPS/Datensicherheitsfunktion Digitaler Wegweiser (geordnete Abschaltung; kein Sicherheitsstrom).

Ereignisbezogen

  • Verlegungen/organisatorische Veränderungen: SLA-gesteuerte Aktualisierung von Einlagen/Inhalten (z. B. ≤5 AT zum Live), temporäre Umleitungsanweisungen.

  • Baustellen/temporäre Schließungen: mobile, kontrastreiche Übergangsschilder; Klare Start-/Enddaten, Abbaukontrolle.

  • Fehler/Schäden: Sofortige Maßnahmen (Sicherung, Demontage loser Teile), Austausch/Reparatur.

Vorfallmanagement

  • Ticketprozess mit Priorisierung: sicherheitsbezogene Konflikte (z. B. visueller Wettbewerb mit Fluchtschildern), Priorität hoch (Reaktion ≤8 Stunden), regelmäßige Fehler innerhalb der SLA (≤3 AT).

  • Ferndiagnosen digitaler Systeme (Protokolle/Screenshots), Vor-Ort-Checklisten für analoge/taktile Anlagen; Ursachenanalyse.

Reparatur/Austausch

  • Standardisierte Reparaturverfahren: Austausch von LED-/Stromversorgungsmodulen, Frontbrillen, Einsätzen, Halterungen; dokumentierte MTTR-Ziele.

  • Ersatzteillagerung: definierter Pool kritischer Komponenten (z. B. Stromversorgung, Steuerungen, Anzeigetafeln, Standardgrößen der Einsätze), Mindestlagerbestände und Nachfüllzeiten.

  • Obsoleszenzmanagement: Kompatibilitätslisten, sekundäre Nutzung (z. B. Umzug von exponierten zu weniger kritischen Orten), Migrationspfade für CMS-/Spielergenerationen.

Reinigung und Pflege

  • Materialgeeignete Verfahren: alkoholfreie, pH-neutrale Reiniger für beschichtete Oberflächen; Mikrofasertücher/antistatische Tücher für Ausstellungen; Keine Scheuerpads auf taktilen Profilen.

  • Intervalle risikoorientiert: monatlich stark frequentierte Innenbereiche, vierteljährlich oder je nach Ereignis im Freien (Pollen, Baustellenstaub).

  • Schutz und Werterhalt: Wiederbeimpfung von Anti-Graffiti-Oberflächen, Ersatz beschädigter Folien/Laminate, Drehmomentrückzug der Befestigungselemente.

Service-Level-Definitionen

  • Verfügbarkeit (digitale Wegweiser)

  • Ziel: monatliche Serviceverfügbarkeit pro Anzeige ≥ 99,5 %.

  • Berechnung: Verfügbarkeit (%) = (Gesamtzeit – Ungeplante Ausfallzeit) / Gesamtzeit × 100.

  • Regeln: Vorab angekündigte, genehmigte Wartungsfenster (Änderungsfenster) werden nicht als Fehler gewertet; Teilfehler (z. B. Inhaltsfehler während der Ausführung der Anzeige) gelten als Servicefehler.

  • Aggregation: Standortverfügbarkeit als gewichteter Durchschnitt (gewichtet nach Benutzerfrequenz/Kritikalität).

Inspektions- und Wartungscompliance

  • Ziel: 100%ige rechtzeitige Bearbeitung aller Rotationsinspektionen (wöchentlich bis jährlich) und ereignisbezogener Maßnahmen (SLA-gesteuert).

  • Messung: Anteil der pünktlich abgeschlossenen Bestellungen pro Zeitraum; Überfällig = 0.

Datenqualität (CAFM/EAM)

  • Ziel: ≥ 98 % vollständige Vermögensdaten; ≤ 1 % Duplikate; 100 % eindeutige Asset-ID–Plan-ID-Verknüpfung.

  • Messung: automatisierte Datenqualitätsprüfungen (verpflichtende Felder, Referenzintegrität, Plausibilität).

Einhaltung von Standards (Auszug)

  • Lesbarkeit/Kontrast: 100 % Messkriterien in Akzeptanztests erfüllt; Im Betrieb ≥ 95 % erfüllt, ≤ 5 % mit einem genehmigten Aktionsplan.

  • Taktile Wirksamkeit: 100 % konforme Geometrie/Punkte; Abweichungen nur vorübergehend mit sofortiger Aktion.

Prioritätsklassen

  • P1 – Kritisch (Sicherheitsnähe, Knoten mit erheblichen Benutzereinschränkungen, umfangreiche digitale Ausfälle): Reaktionszeit ≤ 8 Stunden, Wiederherstellung ≤ 24 Stunden.

  • P2 – Hoch (Schlüsselbereiche, signifikante Lesbarkeits-/Kontrastmängel, einzelne Knoten digital): Antwort ≤ 1 AT, Erholung ≤ 3 AT.

  • P3 – Mittel (Standardzonen, kosmetische Defekte, nicht blockierend): Reaktion ≤ 2 AT, Erstarkung ≤ 10 AT.

  • P4 – Niedrig (Ästhetik, CI-Details, Dokumentationskorrekturen): Reaktion ≤ 5 AT, Implementierung im Bündeln.

Ereignisbezogene Änderungen

  • Verlagerungen/Funktionsänderung: Physische/digitale Implementierung gemäß SLA (typisch ≤ 5 AT nach Genehmigung).

  • Straßenbauarbeiten/Sperrungen: Zwischenbeschilderung vor Inkrafttreten der Maßnahme; Zerlegt ≤ 5 AT nach Abschluss.

Eskalation

  • P1/P2 im Fall eines unmittelbar bevorstehenden Nichteinhaltens der Frist: sofortige Eskalation auf die UKW-Leitung; Bereitschaftsdienst für Knoten.

  • Die Ursachenanalyse (RCA) und Präventionsmaßnahmen sind für alle P1-Fälle verpflichtend.

Bedingungen

Reaktionszeit = Zeit bis zur qualifizierten Annahme/Tagesbeginn; Wiederherstellungszeit (MTRS) = bis der Dienst wieder funktionsfähig ist; MTTR = mittlere Reparaturzeit über Fälle.

Technische KPIs

  • Uptime-Digital-Wegfindung (%) gesamt/standortbasiert.

  • MTBF/MTTR pro Geräteklasse (Display, Player, Netzteil).

  • Luminanzhomogenität von hintergrundbeleuchteten Panels (Verhältnis OK gemäß Grenzwerten).

  • Energieanzeige-Digitalanzeigen (kWh/Monat pro Display; Einhaltung von Dimmprofilen).

Prozess-KPIs

  • Inspektionscompliance (%) pro Zyklus; Die Erstbehebungsrate (AGV) ≥ 85 % für Vor-Ort-Einsätze.

  • Teileverfügbarkeit (kritische Ersatzteile ≥ 95 % verfügbar).

  • SLA-Compliance (%) für Umzüge/Zwischenzeichen.

Qualitäts-KPIs

  • Defektrate analog/taktil: < Leitsystem mit 2 sichtbaren Schäden pro 100 m; Trend (laufende 3 Monate).

  • Lesbarkeit/Kontrast-Compliance (Messprüfung): Anteil der Vermögenswerte in der Klasse OK; Rückstau an Maßnahmen = 0.

  • Datenqualität: Vollständigkeit, doppelte Rate, Abweichungsplan vs. Inventar (Delta-Bericht).

Sicherheits-/Compliance-KPIs

  • BMA/ELA/GLT-Schnittstellentests: 100 % pro Jahr bestanden und nach Updates.

  • IT-Härtung digitaler Systeme: Patch-Status ≤ 30 Tagen; 0 kritische Ergebnisse offen > 14 Tagen.

Nutzerzentrierte KPIs (XLA)

  • Orientierung: ≥ 95 % positives Feedback (Stichprobe vierteljährlich).

  • Aufgabenbasierte Pfadfindungszeit: Median unterhalb des definierten Zielwerts (z. B. < 3 Minuten für definierte Routen).

  • Barrierefreiheitszufriedenheit (Nutzer mit Behinderungen): ≥ 90 % positiv.

Hinweis

Setzen Sie Ziele basierend auf Projekt und Risiko; Geben Sie den Knoten mehr Gewicht.

Datenquellen

  • IWMS/EAM: Tickets, Prüfungstermine, Protokolle, Qualität der Asset-Daten.

  • CMS/Player: Heartbeat, Inhaltsversionen, Fehlermeldungen.

  • BMS/Überwachung: Betriebszustände, Sensordaten (Helligkeit, Temperatur).

  • Mess-/Auditdaten: Lesbarkeit, Kontrast, Lux/Luminanz, taktile Geometrien.

Armaturenbretter

  • Live-Verfügbarkeit, Fehler-Heatmap, Inspektionsstatus, Fehlertrends, Datenqualitätsscore, XLA-Ergebnisse.

  • Ampellogik mit Drilldown zu Asset/Ticket; Export als PDF/CSV.

Berichte

  • Betriebswert: Wochenbericht (Störungen, Hotspots), monatlicher Bericht (SLA/KPI, RCA P1/P2, Messungen).

  • Strategisch: Vierteljährliche Überprüfung/QBR (Trends, Investitions-/Opex-Nachfrage, Veraltung, Energie, Erkenntnisse).

  • Standards Compliance Report: Vergleich mit der Compliance-Matrix (Grad der Erfüllung, offene Abweichungen, Fristen).

Definition und Zählregeln

  • Einheitliche KPI-Definitionen als Anhang zum Vertrag; Clear-Counting-Methode im Falle von Mehrfachfehlern (Ursachenzählungen, Folgefehler nicht zweimal).

  • Servicefenster, Feiertage, Zeitzonen und Wechselzeiten sind geregelt; Zeiterfassung anhand von Systemzeitstempeln.

Struktur und erforderliche Felder

  • Kopf: Objekt-ID, Standort (Gebäude/Niveau/Achse), Inspektor, Datum/Uhrzeit, Wetter-/Lichtsituation (für Außen-/Fotometrie), Messgerät-ID + Kalibrierungsdatum.

  • Testkatalog: pro Asset-Typ (analog/taktil/digital) mit standardbezogenen Testpunkten (DIN 1450, DIN 32975, DIN 32984/32986, EN 1838, EN 301 549).

  • Metriken: x-Höhe, Kontrast (Luminanz/Farbwerte), Lux/Luminanz, Geometrie/Haptik, UI-Kontraste/Touch-Zielgrößen.

  • Fotodokumentation: Nahaufnahme, Kontext/Sichtlinie, Maßstab; Dateinamen mit Asset-ID + Zeitstempel.

  • Bewertung: OK/Abweichung, Schweregrad, sofortiges Handeln, Deadline, verantwortliche Person, erneuter Einreichung.

  • Unterschriften: digital signiert (eIDAS/Unternehmensstandard), Versions-/Verifizierungsstatus; IWMS-Link zum Ticket/Plan.

Vorlagen und Standardisierung

  • Editierbare Formulare (mobil/offline-fähig) mit Dropdown-Menüs für standardisierte Werte; Validierungsregeln (erforderliche Felder).

  • Automatisierte Erstellung von Abweichungstickets; Serielle Inspektion mit Probenverlängerung und Fehlerrate > 5 %.

Nachvollziehbarkeit

  • Alle Protokolle werden auditsicher gespeichert; Mindestens 10 Jahre gelagert.

  • Link zur Compliance-Matrix (Anforderungs-ID ↔ Messpunkt) und zu Freigaben/Akzeptanzen.

Leistungsanreize/-sanktionen

  • Bonus-Malus auf Kern-SLAs (z. B. ±5 % der monatlichen Servicegebühr bei >/< Zielkorridor).

  • Spezielle Strafen für P1-Verfügbarkeitsverstöße; Bonus für nachweislich reduzierte Defektrate über zwei aufeinanderfolgende Quartale.

Verbesserungsprogramm

  • Vierteljährliche RCA-Rezension; Katalog der Maße mit Inhaber/Ernennung; Nachweis der Wirksamkeit (KPI-Delta).

  • Jährlicher Benchmark mit internen/externen Referenzen; Aktualisieren Sie Design-/Messstandards und Ersatzteilstrategien.

Governance

  • RACI für alle KPI/SLA: Wer liefert Daten, wer prüft, wer veröffentlicht.

  • Change Advisory Board (CAB) für systemrelevante Änderungen (CMS, Player, Schnittstellen); Regressionstests sind verpflichtend.

Hinweis:

Mit diesen SLAs, KPIs und strukturiertem Verifikationsmanagement wird der Betrieb der Wegfindungssysteme transparent, regelkonform und nutzerzentriert gesteuert. Die Kombination aus streng gemessenen Werten, konsistenter Dokumentation und einer XLA-basierten Perspektive sorgt für Qualität im Alltag und Robustheit bei der Veranstaltung.

Beschaffung und Vertragserstellung

Ziel ist die robuste und betrieblich tragfähige Gestaltung eines unabhängigen Grundstücks für "Wegfindungssysteme" im Bereich des technischen Managements/der Instandhaltung. Das Speziallot umfasst Design, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Abnahme, Betrieb, Inspektion, Wartung, Reparatur, Datenpflege sowie die IT-Integration von analoger, taktiler und digitaler Beschilderung einschließlich der erforderlichen Dokumentation und Verifikation. Es muss technologieneutral und leistungsorientiert beschrieben werden, mit verbindlichen Mindestanforderungen für die Einhaltung von Standards, Zugänglichkeit, IT-Sicherheit und Verifikation.

Leistungs- und Koordinationspflichten:

  • Visuelle/photometrische Koordination und Koordination von Schnittstellen (visuelle Achsen, Entfernungen, Blendungsgrenzen).

  • Signalkopplung digitaler Wegweiser an BMA/ELA/GLT (fehlersicheres Verhalten) ohne sicherheitsbezogene Steuerungsfunktion.

  • Einhaltung von Daten- und Planschnittstellen (CAFM/BIM/CMS/GLT) einschließlich definierter Austauschformate.

Design/Zugänglichkeit

  • Lesbarkeit nach DIN 1450 (x-Höhenmaßung), Kontrastklassen nach DIN 32975; Zwei-Sinn-Prinzip gemäß DIN 18040/EN 17210/ISO 21542.

  • Taktile Bodenanzeigen gemäß DIN 32984 und taktile Buchstaben (Relief/Braille) gemäß DIN 32986.

  • Piktogramme gemäß ISO 7001 (alltägliche Wegweiser), klare Unterscheidung zu ISO 7010 (Sicherheitsschilder).

Technologie/Material

  • Analoge Systeme: modulare, austauschbare Einsätze; UV-/Wetterbeständigkeit für den Außeneinsatz (definierte IP/IK-Klassen); matte/halbglänzende Oberflächen.

  • Hintergrundbeleuchtete/LED-Elemente: homogene Beleuchtung, dimmbar, flimmerarm; fotometrisch kompatibel mit EN 1838 (keine Überbelichtung von Fluchtzeichen).

  • Digitale Systeme: Displays/Player/CMS mit Fernverwaltung, Überwachung (Herzschlag), sicherer Kioskbetrieb; Barrierefreiheit gemäß EN 301 549.

IT/Integration

  • CAFM/EAM-Verbindung (Assets, Audit-Register, Tickets, Logs); BIM/IFC/COBie-Übergabe; offene, dokumentierte APIs (lesen REST/MQTT/BACnet/OPC UA).

  • DSGVO-konforme Prozesse; TLS, Rollen/SSO (SAML/OIDC), Patch- und Schwachstellenmanagement.

Dokumentation/Nachweise:

Gebaute Pläne, Beschilderungslisten, Mess- und Fotoprotokolle, Trainingsunterlagen; Compliance-Matrix mit Zuweisung von Standardmess- → → Grenzwert/Toleranz → Testmethode.

Wirtschaftliche Aspekte im Betrieb (TCO)

  • Gesamtkostenanalyse als Auszeichnungskriterium: Beschaffung, Installation, Energie, Reinigung/Pflege, Ersatzteile, Softwarelizenzen, Wartung/Inspektion, Veraltung.

  • Energieeffizienz: Dimmprofile, Helligkeitsklassen, E-Paper für statische Inhalte; Zielwerte für kWh/Anzeige/Monat; Standby-Verbrauch.

  • Wartbarkeit: modulare Baugruppen, Frontside-Servicezugang, standardisierte Ersatzteile, verfügbare Firmware-/Software-Updates.

  • Lebensdauer/Verfügbarkeit: Beweis für MTBF-/Ausfallstatistiken; Ersatzteilverfügbarkeit ≥ 7–10 Jahre; Migrationspfade (CMS/Player).

Gegenstand des Vertrags-, Vertrags- und Vergütungsmodells

  • DauerBau-/Lieferphase mit definierter Inbetriebnahme; nachfolgende Betriebsphase (z. B. 3–5 Jahre) mit der Option zur Verlängerung.

  • Vergütung: Einmalsumme für Konzeption/Erstlieferung/Montage/Annahme; Servicegebühr für Betrieb/Wartung/Inspektion einschließlich SLA; Preislisten für einzelne Dienstleistungen (Wechselgeld einfügen, Reparaturartikel, Miet-/Mietoptionen, digitale Beschilderung).

  • Rahmenvertragsposten für ereignisbezogene Änderungen (Umzüge, Zwischenbeschilderung) mit Einheitspreisen.

  • PreisanpassungIndexierung nach dem anerkannten Bau-/Dienstleistungsindex; Transparente Lizenzen/Abonnements mit festen Preisen.

Verantwortlichkeiten, Organisation und Schnittstellenmanagement

  • RACI (Auszug)Client/FM: Betrieb des Eigentümers/Compliance, Genehmigungen, KPI-Überprüfung.

  • Auftragnehmer-Beratung: verantwortlich für Design, Lieferung, Installation, Betrieb/Wartung, Datenpflege, Schnittstellenkoordination, Verifikation.

  • Sicherheitsbeauftragter/Brandschutz: Freigabe von Sichtachsen/Entfernungen, Evakuierungsverhalten digitaler Displays.

  • BMA/PA-Lüfteraufbauer: Bereitstellung von Signalschnittstellen, Test/Akzeptanz von Störungsfreiheit.

  • IT/Cybersicherheit: Netzwerkkonzept, SSO, Patch- und Schwachstellenmanagement, Pen-Tests je nach Risiko.

  • BMS: Integration von Überwachungspunkten; Berichtend.

  • Governance-Meilensteine: Design-Freeze, Schnittstellenprofil, Mock-up, Vorabgenehmigung, Systemakzeptanz, Betriebsfreistellung.

  • Change Advisory Board (CAB) für systemisch wichtige Veränderungen; Regressionstests sind verpflichtend.

Wegfindungssysteme sind als sozio-technische, betriebsfähige Vermögenswerte zu verstehen. Ihr sicherer und effizienter Betrieb gelingt, wenn drei Ebenen zusammengeführt werden:

  • Normenkonformität: Lesbarkeit (DIN 1450), Kontrast (DIN 32975), Barrierefreiheit (DIN 18040, EN 17210/ISO 21542), Taktik (DIN 32984/32986), Informationssymbole (ISO 7001), digitale Barrierefreiheit (EN 301 549) sowie photometrische Kompatibilität mit Sicherheits-/Rettungsschildern und Notbeleuchtung (ASR, DIN EN 1838, DIN EN 50172).

  • Prozesszuverlässigkeit: Lebenszyklusorientierte Dienstleistungen von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme, regelmäßige Inspektion/Wartung, ereignisbezogene Änderungen bis zur Reparatur – unterstützt durch SLAs, KPIs sowie standardisierte Test- und Messprotokolle.

  • Systemintegration: IWMS/EAM als führendes Register, BIM/COBie für strukturelle Übergaben, CMS für Content Governance, Monitoring/IoT für Betriebszustände; definierte, sichere Schnittstellen zu BMA/ELA/GLT mit klarer Unterscheidung zu Sicherheitstrades.

Hinweis:

Die konsequente Verknüpfung dieser Stufen ermöglicht Rechtssicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosteneffizienz über den gesamten Lebenszyklus.

Empfehlungen für kontinuierliche Optimierung

  • 3–12 Monate: Integration von CMS-Arbeitsabläufen und Monitoring, Einführung eines Schulungsprogramms, Festlegung einer Strategie zur Ersatzteile/Veraltung, erste XLA-Überprüfung.

  • 12–24 Monate: Einführung von KI/prädiktiven Piloten, Ausweitung der mobilen Nutzung (QR/NFC, App-Funktionen), Benchmark mit Vergleichsorten.

  • CAB und Überprüfungen: Change Advisory Board für systemisch wichtige Änderungen; vierteljährliche Überprüfungen von RCA/Verbesserungsmaßnahmen, jährlicher Vergleich von Standards und Vorlagen.

  • Anker-Nutzerzentrierung: Regelmäßige Wegfindungstests und Rückkopplungsschleifen mit verschiedenen Nutzergruppen, insbesondere Menschen mit Behinderungen; schnelle, kleine Iterationen statt seltener groß angelegter Maßnahmen.

  • Risikoorientierte Audits: Hotspots und Knoten priorisieren, Stichproben bei guter Leistung reduzieren, bei Fehlern verdichten; Übertragen der gelernten Erkenntnisse in ein Designhandbuch.

  • Lieferantenpartnerschaft: Technologieneutrale Spezifikationen, offene Schnittstellen, klare Datenrechte; performancebasierte Anreize (Bonus-Malus) mit Qualität und Nutzerergebnissen verknüpft.

  • Fazit: Wayfinding als integriertes, messbares und inklusives System ermöglicht höhere Sicherheit, bessere Benutzererfahrung und geringere Lebenszykluskosten; Schlüssel sind standardisierte Prozesse, zuverlässige Daten und eine lernende Organisation, die technische Innovation mit Compliance und Zugänglichkeit verbindet.